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scajola2 scajola1 320px-ClaudioScajola-aCogoletoCroppedQUESTO “PERSONAGGIO” ERA MINISTRO DEGLI INTERNI NEL 2001. ANNO DEL G8 DI GENOVA.

 

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Edward Snowden. Il giornalista Glenn Greenwald pubblica altri file sul Datagate

 Glenn Gree­n­wald lo aveva annun­ciato: «Sno­w­den farà altre impor­tanti rive­la­zioni a pro­po­sito di Israele». E così sta avve­nendo. Il gior­na­li­sta che ha fatto cono­scere il grande scan­dalo delle inter­cet­ta­zioni ille­gali messo in campo dall’Agenzia per la sicu­rezza Usa (il Data­gate), ne dà conto sul suo sito The inter­cept. Gli ultimi docu­menti top secret esa­mi­nati da Gree­n­wald fra gli 1,7 milioni di file for­niti dall’ex agente Cia, Edward Sno­w­den, get­tano nuova luce sull’aggressione israe­liana ai pale­sti­nesi di Gaza, un’altra volta in pieno corso. Evi­den­ziano il con­vol­gi­mento diretto degli Usa e dei loro prin­ci­pali alleati. Negli ultimi dieci anni – dicono i docu­menti – la Nsa ha note­vol­mente aumen­tato il sup­porto – con armi, soldi e infor­ma­zioni – alla sua omo­loga israe­liana, l’Unità 8.200 (o Isnu o Sigint).

La coo­pe­ra­zione tra le due agen­zie è ini­ziata nel 1968 e ha costi­tuito la base per le strette rela­zioni esi­stenti attual­mente fra tutte le altre orga­niz­za­zioni dell’intelligence israe­liana e quelle degli Stati uniti, come la Cia, il Mos­sad e la Divi­sione delle ope­ra­zioni spe­ciali. Ser­vizi segreti alleati per tenere sotto con­trollo diversi obiet­tivi e «i paesi del Nord Africa, del Medio oriente, del Golfo Per­sico, del Sudest asia­tico e le repub­bli­che isla­mi­che dell’ex Unione sovie­tica». In molti casi, Nsa e Isnu hanno col­la­bo­rato con le agen­zie di spio­nag­gio bri­tan­ni­che e cana­desi, il Gchq e il Csec. Emerge anche l’apporto di alcuni regimi arabi come la monar­chia gior­dana e il ruolo delle forze di sicu­rezza dell’Anp nel for­nire ser­vizi di spio­nag­gio essen­ziali per indi­vi­duare e col­pire «obiet­tivi pale­sti­nesi». The inter­cept mostra anche una rice­vuta di paga­mento, datata 15 aprile 2004.

Le ripe­tute aggres­sioni alla popo­la­zione di Gaza – dice Gree­n­wald – sareb­bero impos­si­bili senza il soste­gno degli Usa, sem­pre pronti a sod­di­sfare le richie­ste bel­li­che di Israele, com’è avve­nuto con i 225 milioni di dol­lari aggiun­tivi appro­vati per finan­ziare il sistema mis­si­li­stico israe­liano. Un atteg­gia­mento che stride con il pre­sunto ruolo di media­zione osten­tato dagli Stati uniti nel con­flitto israelo-palestinese. Fatti che depo­ten­ziano le parole di Obama pro­nun­ciate come se il pre­si­dente Usa fosse un sem­plice spet­ta­tore di fronte al mas­sa­cro dei bam­bini a Gaza («È stra­ziante vedere cosa sta suc­ce­dendo lì»). Obama, osserva The Inter­cept, parla di Gaza come se si trat­tasse di una cala­mità natu­rale, di un evento incon­trol­la­bile a cui il governo Usa assi­ste sgomento.

Secondo i docu­menti di Sno­w­den, attual­mente rifu­giato in Rus­sia, Cia e Mos­sad hanno anche adde­strato l’attuale lea­der del gruppo Stato isla­mico dell’Iraq e del Levante (Isil), Abu Bakr el Bag­dadi. L’Isil, che sostiene il ritorno al “calif­fato” è stato ini­zial­mente costi­tuito in Siria per com­bat­tere il governo di al Assad. Ha rice­vuto armi dall’intelligence Usa e da quella del Regno unito, e finan­zia­menti dai sau­diti e dalla monar­chia del Qatar. El Bag­dadi è stato in car­cere a Guan­ta­namo tra il 2004 e il 2009. In quel periodo Cia e Mos­sad lo avreb­bero reclu­tato per fon­dare un gruppo capace di attrarre jiha­di­sti di vari paesi in un unico luogo: e tenerli così lon­tani da Israele. Per Sno­w­den, «l’unica solu­zione per pro­teg­gere lo Stato ebraico è quella di creare un nemico alle sue fron­tiere, ma indi­riz­zarlo con­tro gli stati isla­mici che si oppon­gono alla sua pre­senza». Un’operazione segreta detta «nido di calabroni».

La stretta col­la­bo­ra­zione tra i ser­vizi di Washing­ton e di Tel Aviv non ha però impe­dito lo spio­nag­gio incro­ciato tra i due grandi alleati. E così — ha rive­lato il set­ti­ma­nale Der Spie­gel — l’intelligence israe­liana ha inter­cet­tato le con­ver­sa­zioni del Segre­ta­rio di stato Usa, John Kerry, con i media­tori arabi e con l’Autorità pale­sti­nese: per avere le rispo­ste pronte durante l’ultimo ten­ta­tivo di nego­ziato con i palestinesi.

Geraldina Colotti, il manifesto | 05 Agosto 2014   

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Das Lied vom Klassenfeind

Text: Bertolt Brecht

Bekannte Interpretation: Ernst Busch

Als ich klein war, ging ich zur Schule

und ich lernte, was mein und was dein.

Und als da alles gelernt war,

schien es mir nicht alles zu sein.

Und ich hatte kein Frühstück zu essen,

und andre, die hatten eins:

Und so lernte ich doch noch alles

vom Wesen des Klassenfeinds.

Und ich lernte, wieso und weswegen

da ein Riss ist durch die Welt?

Und der bleibt zwischen uns, weil der Regen

von oben nach unten fällt.

Und sie sagten mir: Wenn ich brav bin,

dann werd ich dasselbe wie sie.

Doch ich dachte: Wenn ich ihr Schaf bin,

dann werd ich ein Metzger nie.

Und manchen von uns sah ich,

der ging ihnen auf den Strich.

Und geschah ihm, was dir und was mir geschah,

dann wunderte er sich.

Mich aber, mich nahm es nicht wunder,

ich kam ihnen frühzeitig drauf:

Der Regen fließt eben herunter

und fließt eben nicht hinauf.

14 hörte ich die Trommel rühren,

und alle sprachen davon:

Wir müssten jetzt Kriege führen

um ein Plätzlein an der Sonn.

Und heisere Stimmen versprachen uns

das Blaue vom Himmel herab.

Und herausgefressene Bonzen

schrien: Macht jetzt nicht schlapp!

Und wir glaubten: Jetzt sind’s nur mehr Stunden,

dann haben wir dies und das.

Doch der Regen floss wieder nach unten,

und wir fraßen vier Jahre lang Gras.

Und einmal, da hieß es auf einmal:

Jetzt machen wir Republik!

Und der eine Mensch ist da dem ändern gleich,

ob er mager ist oder dick.

Und was vom Hungern matt war,

war so voll Hoffnung nie.

Doch was vom Essen satt war,

war hoffnungsvoll wie sie.

Und ich sagte: Da kann was nicht stimmen

und war trüber Zweifel voll:

Das stimmt doch nicht, wenn der Regen

nach aufwärts fließen soll.

Sie gaben uns Zettel zum Wählen,

wir gaben die Waffen her.

Sie gaben uns ein Versprechen,

und wir gaben unser Gewehr.

Und wir hörten: Die es verstehen,

die würden uns helfen nun.

Wir sollten an die Arbeit gehen,

sie würden das übrige tun.

Da ließ ich mich wieder bewegen

und hielt, wie’s verlangt wurde, still

und dachte: Das ist schön von dem Regen,

dass er aufwärts fließen will.

Und bald darauf hörte ich sagen,

jetzt sei alles schon eingerenkt.

Wenn wir das kleinere übel tragen,

dann würd’ uns das größere geschenkt.

Und wir schluckten den Pfaffen Brüning,

damit’s nicht der Papen sei.

Und wir schluckten den Junker Papen,

denn sonst war am Schleicher die Reih.

Und der Pfaffe gab es dem Junker,

und der Junker gab’s dem General.

Und der Regen floss nach unten,

und er floss ganz kolossal.

Während wir mit Stimmzetteln liefen,

sperrten sie die Fabriken zu.

Wenn wir vor Stempelstellen schliefen,

hatten sie vor uns Ruh.

Wir hörten Sprüche wie diese:

Immer ruhig! Wartet doch nur!

Nach einer größeren Krise

kommt eine größere Konjunktur!

Und ich sagte meinen Kollegen:

So spricht der Klassenfeind!

Wenn der von guter Zeit spricht,

ist seine Zeit gemeint.

Der Regen kann nicht nach aufwärts,

weil er’s plötzlich gut mit uns meint.

Was er kann, das ist: er kann aufhör’n,

nämlich dann, wenn die Sonne scheint.

Eines Tags sah ich sie marschieren

hinter neuen Fahnen her.

Und viele der Unsrigen sagten:

Es gibt keinen Klassenfeind mehr.

Da sah ich an ihrer Spitze

Fressen, die kannte ich schon,

und ich hörte Stimmen brüllen

in dem alten Feldwebelton.

Und still durch die Fahnen und Feste

floss der Regen Nacht und Tag.

Und jeder konnte ihn spüren,

der auf der Straße lag.

Sie übten sich fleißig im Schießen

und sprachen laut vom Feind

und zeigten wild über die Grenze.

Und uns haben sie gemeint.

Denn wir und sie, wir sind Feinde

in einem Krieg, den nur einer gewinnt.

Denn sie leben von uns und verrecken,

wenn wir nicht mehr die Kulis sind.

Und das ist es auch, weswegen

ihr euch nicht wundern dürft,

wenn sie sich werfen auf uns, wie der Regen

sich auf den Boden wirft.

Und wer von uns verhungert ist,

der fiel in einer Schlacht.

Und wer von uns gestorben ist,

der wurde umgebracht.

Den sie holten mit ihren Soldaten,

dem hat Hungern nicht behagt.

Dem sie den Kiefer eintraten,

der hatte nach Brot gefragt.

Dem sie das Brot versprochen,

auf den machen sie jetzt Jagd.

Und den sie im Zinksarg bringen,

der hat die Wahrheit gesagt.

Und wer ihnen da geglaubt hat,

dass sie seine Freunde sind,

der hat eben dann erwartet,

dass der Regen nach oben rinnt.

Denn wir sind Klassenfeinde,

was man uns auch immer sagt:

Wer von uns nicht zu kämpfen wagte,

der hat zu verhungern gewagt.

Wir sind Klassenfeinde, Trommler!

Das deckt dein Getrommel nicht zu!

Fabrikant, General und Junker

unser Feind, das bist du!

Davon wird nichts verschoben,

da wird nichts eingerenkt!

Der Regen fließt nicht nach oben,

und das sei ihm auch geschenkt!

Da mag dein Anstreicher streichen,

den Riss streicht er uns nicht zu!

Einer bleibt und einer muss weichen,

entweder ich oder du.

Und was immer ich auch noch lerne,

das bleibt das Einmaleins:

Nichts habe ich jemals gemeinsam

mit der Sache des Klassenfeinds.

Das Wort wird nicht gefunden,

das uns beide jemals vereint!

Der Regen fließt von oben nach unten,

und Klassenfeind bleibt Klassenfeind.

La canzone del nemico di classe

Testo: Bertold Brecht

Interpreatazione conosciuta: Ernst Busch

Quando ero piccolo andavo a scuola

e imparai il mio ed il tuo

ma quando ebbi imparato tutto su questo,

mi sembrò che non fosse proprio tutto,

E io non avevo niente per colazione

ma altri invece avevano qualcosa:

e così dunque ho imparato tutto

sull’essenza del nemico di classe.

E ho imparato come e perchè

un solco corre nel mondo

Ed esso rimane fra noi, perchè la pioggia

cade dall’alto in basso.

E mi dissero: se tu sei bravo

diventirai come noi

Ma pensai: se sono la loro pecora

non sarò mai un macellaio.

E alcuni di noi li vidi

mettersi sul marciapiede per loro.

E gli successe quel che successe a me e a te,

alloro si stupirono.

Io però, io non mi meravigliai

io li ho capiti presto:

è in basso che cade la pioggia

non va mica in alto.

Nel 14 sentì suonare i tamburi,

e tutti parlavano di questo:

adesso dobbiamo fare la guerra

per un posticino al sole.

E voci contente ci promisero

l’azzurro del cielo giù verso di noi.

E bonzi ingrassati

gridarono: non mollate adesso!

E noi pensavamo: adesso si tratta solo di ore

poi avremo questo e quello.

Ma la pioggia cadde ancora verso il basso

e noi mangiammo erba per quattro anni

E una volta, ad un tratto si disse:

Adesso facciamo la repubblica!

E lì ogni uomo è uguale all’altro

che sia magro o che sia grasso.

E quelli che erano pallidi per la fame

non furono mai cosi pieni di speranza.

E anche quelli che avevano mangiato a sazietà,

erano pieni di speranza come loro.

E io dissi: c’è qualcosa che non torna

ed ero pieno di dubbi cupi:

c’è qualcosa che non torna se la pioggia

deve andare in alto.

Ci dettero dei biglietti per votare

noi cedemmo le armi.

Ci dettero una promessa,

e noi demmo le nostre armi.

E udimmo: quelli che sanno come fare,

quelli adesso ci avrebbero aiutato.

Noi dovevamo andare al lavoro,

loro avrebbero fatto il resto.

Allora mi lasciai convincere ancora

e stetti zitto come si voleva

e pensai: è bello da parte della pioggia

voler andare in alto.

E poco dopo udì dire

che adesso era tutto a posto.

Se sopportiamo il male minore

il più grande ci verrà risparmiato.

E ingoiammo il prete Brüning,

perchè non venisse Papen.

E ingoiammo lo junker Papen,

altrimenti sarebbe venuto il Sornione.

E il prete passò il testimone allo junker,

e lo junker lo passo al Generale.

E la pioggia cadde in basso,

e cadde in modo veramente colossale.

Mentre consegnavamo le schede elettorali,

chiusero le fabbriche.

Mentre dormivamo nella fila per il pane,

gli davamo tregua.

Udimmo frasi come queste:

State calmi! Abbiate pazienza!

Dopo una crisi più grande

c’è una ripresa più grande!

E io dissi ai miei colleghi:

Così parla il nemico di classe!

Quando parla di tempi buoni,

sono i suoi tempi che intende.

La pioggia non può andare in alto,

perchè d’un tratto è ben disposta verso di noi.

Ciò che può, è questo: smettere,

e precisamente quando splende il sole.

Un giorno li vidi marciare

dietro a nuove bandiere.

E molti dei nostri dicevano:

Non c’è più il nemico di classe.

Allora vidi alla loro testa

delle bocche, le conoscevo già,

e udì voci ruggire

nel vecchio tono da sergente.

E silenziosa sulle bandiere e sulle celebrazioni

la pioggia cadde giorno e notte

E chiunque la poteva sentire

di quelli che giacevano sulla strada

Si esercitavano diligentemente a sparare

e parlavano forte del nemico

e indicavano selvaggiamente oltre il confine.

E noi avevano in mente.

Perchè noi e loro, noi siamo nemici

in una guerra che vincerà solo uno.

Perchè loro vivono di noi e crepano

se noi non facciamo più i coolies.

E proprio questo è il motivo

per cui non potete meravigliarvi

se si buttano su di noi come la pioggia

si butta sul terreno.

E chi di noi è morto di fame,

è caduto in una battaglia.

E chi di noi è morto,

è stato ucciso.

Loro hanno preso con i loro soldati quello

che non ha tollerato di fare la fame.

Hanno spaccato la mascella a quello

che ha chiesto il pane.

A quello a cui hanno promesso il pane

adesso danno la caccia.

E portano nella bara di zinco

quello che ha detto la verità.

E chi ha creduto

che loro fossero amici,

quello si aspettava proprio

che la pioggia scorra verso l’alto.

Perchè noi siamo nemici di classe,

qualsiasi cosa ci venga detto:

Chi di noi non ha osato combattere,

ha osato morire di fame.

Siamo nemici di classe, tamburino!

Questo il tuo tambureggiare non lo nasconde!

Fabbricante, generale e junker

il nostro nemico, quello sei tu!

Di questo niente si modifica,

questo non si mette a posto!

La pioggia non scorre in alto,

e questo non lo si pretenda!

Che imbianchi pure il tuo imbianchino,

il solco non ce lo chiude con la vernice!

Uno rimane e uno deve cedere il passo,

o io o tu.

E qualunque cosa io possa ancora imparare,

questo resta la tabellina dell’uno:

Non avrò mai niente in comune

con gli affari del nemico di classe.

Non si troverà mai la parola

che potrà unirci!

La pioggia cade dall’alto in basso

e il nemico di classe resta il nemico di classe.

RENZI ELKANN MARCHIONNE

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